Arbeitsgemeinschaft: Sportförderunterricht

sportfoerderung

Sportförderunterricht dient der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Defiziten im Konditionellen und Koordinativen Bereich.

Seit vielen Jahren werden an unserer Schule diese Fördermaßnahmen angeboten. Die Zielsetzungen und Inhalte dieser schulischen Interventionsmaßnahme haben sich in den letzen Jahren aufgrund soziokultureller Veränderungen fortentwickelt, wie beispielsweise:

  • die Technologisierung des Alltags,
  • Veränderungen in der Familie,
  • Veränderungen der Kindheit durch die Medien,
  • Veränderungen kindlicher Raumerfahrung und
  • Veränderung von Bewegungs-, Spiel- und Sportverhalten

Auch ökologische Probleme hindern die Kinder daran, sich eigenständig in ihrer Umgebung zu bewegen um motorische Erfahrungen zu sammeln.

Diese Veränderungen betreffen das einzelne Kind bedingt und können sich auch positiv auf seine Entwicklung auswirken. Trotzdem ergeben sich negative, das Kind belastende Tendenzen.

Erwiesen ist, dass Schulanfängerinnen und Schulanfänger häufig Wahrnehmungsdefizite besonders im Bereich der Körper- und Raumwahrnehmung haben. Des Weiteren fallen Bewegungsmangelerscheinungen auf.

Trotz Änderung der Lehrpläne zur ganzheitlichen Gesundheitserziehung als Anpassung an die neuen motorischen Voraussetzungen, reicht der eigentliche Sportunterricht nicht aus, die Bewegungsdefizite der Kinder auszugleichen.

Hier setzt der Sportförderunterricht an. In kleinen Gruppen werden vor allem Schülerinnen und Schüler mit motorischen Defiziten und psycho-sozialen Auffälligkeiten aufgenommen. Ziel ist es, die Bewegungsentwicklung positiv zu beeinflussen und die Gesundheit und somit das Wohlbefinden zu steigern.

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